Die Unterwerfung, eine Frage des Vertrauens.

Hätte mir jemand vor drei Monaten gesagt, ich würde mich einer Domina unterwerfen, um mich von ihr zu einem Sklaven erziehen zu lassen, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Dennoch ist es jetzt so. Ich bin ein Sklave von Domina Lady Addison, zahle regelmäßig Tribut und ich fühle mich wohl dabei. Wir haben uns noch nicht ein einziges Mal gesehen, alles läuft online. Das liegt nicht nur an der unseligen Corona Sache, sondern das ich von Anfang an, nicht auf reale Treffen aus gewesen bin. Hypnose Domina Lady Addison lebt in Zürich und es liegen rund 300 km zwischen uns.

Warum ich das mache? Weil nur Lady Addison mir das geben kann, was ich seit Jahren suche. Weil sie sich schon jetzt in meine Seele eingebrannt hat und mein stilles Bedürfnis nach Unterwerfung realisiert.

Die Sehnsucht mich einer dominanten Dame unterzuordnen, mich von ihr leiten und erziehen zu lassen, schlummert schon seit Ewigkeiten in mir drin. Sie ist ein Teil meines Selbst, ohne bisher zur Entfaltung gekommen zu sein. All die Jahre der verzweifelten Suche nach einer Frau, die es liebt einen Mann zu dominieren, ihn zu formen, das er ihr dient, so wie sie es möchte, waren vergeblich. Viele Frauen wollen gerne von einem Mann auf Händen getragen werden, aber kaum eine steht darauf, einen Mann unterwürfig vor sich knien zu sehen, ihn als Sklaven anzunehmen, um ihn zu erziehen. Das läuft selten in einer Paar Beziehung. Diejenigen, die das im beiderseitigem Einverständnis ausleben können, sind die Glücklichen dieser Welt. Das ist mir klar geworden und daher hatte ich die Suche schon lange aufgegeben. Die Sehnsucht, das Verlangen danach, ist jedoch nie wirklich erloschen.

Meine Vorstellungen im Domina Studio auszuleben, war nie so mein Ding. Mein Verlangen, drehte sich noch nie um die reine Befriedigung eines Fetisches. Die Kleidung, das Gebaren, das Equipment und manche Techniken, die in einem Dominastudio praktiziert werden, sind durchaus anregend. Zugegeben. Für mich unterstreichen sie die Macht der Frau über den Mann. Symbolisch sozusagen. Sie machen den erhabenen Status der Dame deutlich. So, wie die Nacktheit des Mannes und die ergebene Stellung am Boden, welches das Ungeschützte, das Verletzliche und die Abhängigkeit des Sklaven ausdrücken soll.

Aber, mich lediglich für einige Stunden als Sklave fühlen zu können, reichen mir nicht aus. Meine Vorstellungen von Unterwerfung, schließen eine länger andauernde Beziehung zwischen den Handelnden mit ein. Zumindest die Chance darauf. Mir ging es dabei nie um eine rein sexuelle Spielart. Eher eine Lebens- und Beziehungsform. Wobei Beziehung nicht im Sinne von Partnerschaft, oder gar Ehe gemeint ist. Aber es auch nicht ausschließt. Sondern das da etwas zwischen den Handelnden beginnt zu fließen. Vertrauen, Respekt, Achtung, auch vor dem Sklaven und auch eine gewisse Zuneigung. Daher kann ich mich auch als Sklave empfinden, sollte die Herrin normale, legere Kleidung tragen. Denn eine Herrin ist immer führend, immer dominant, auch wenn es ihr danach ist, sich einmal fallen zu lassen und sich anzulehnen. Sie muss nicht immer befehlen und für den Sklaven mitdenken. Das wäre ja ganz schön anstrengend. Die Rollen sind für mich dennoch klar. Sie ist oben, ich bin unten.

Wie oft, habe ich die Männer beneidet, denen es lediglich um das kurzzeitige Ausleben eines Fetisch geht. Einige Stunden Spaß und dann zurück ins normale Leben. Basta. Diese Art, konnte diese Leere, die ich in mir fühlte nicht füllen. Das war mir klar. Es hätte dieses Gefühl in mir, auf der Suche zu sein, ohne genau zu wissen nach was, nie beseitigen können. Ich glaubte nicht, das eine Domina diese Leere ausfüllen könnte. Bis ich auf die Hypnosen von Domina Lady Addison stieß. Eine Femdom Beziehung mit einer Domina auszuleben, kam mir ehrlich gesagt nie in den Sinn.

Schon alleine wegen der Frage des Vertrauens. Früher auch, wegen des Geldes, denn natürlich kostet es einiges an Tribut, die Ehre zu haben einer solchen Lady dienen zu dürfen und von ihr erzogen zu werden. Vielleicht war ich auch einfach nur zu ängstlich dazu. Wer weiß.

Oder Lady Addison ist eine besondere Domina, die es versteht dieses so wichtige Vertrauen recht schnell aufzubauen. Oder es liegt an den Hypnosen. Ihre Stimme und ihre Worte fesselten mich von Anbeginn. Sie schafften, bei mir, sehr schnell dieses gute Gefühl, bei Lady Addison in strengen Händen, aber gut aufgehoben zu sein. Wenn man als Sklave pariert und gehorcht. Aber ohne Respekt, Gehorsam und dem Willen sich ihren Wünschen zu fügen, braucht man als Sklave erst gar nicht antreten. Vor allem aber, dem Wunsch sich ihr wirklich zu unterwerfen.

Zu der Unterwerfung gehört eben auch, den monatlichen Tribut zu überreichen. Tribute für persönliche Hypnosen, der online Erziehung und eventuelle Sessions kommen noch hinzu. Das läppert sich zusammen. Das muss man, als Sklave einer unberührbaren Domina, erst einmal verinnerlichen. Daran scheitern viele Sklaven, könnte ich mir vorstellen. Bei mir war das früher ja auch so.

Aber sehen wir es doch mal so: Geld bedeutet Status. Oder? Ein echter Sklave hat jedoch keinen Status mehr. Er gehört seiner Herrin und dient ihr. Selbstlos, ohne Erwartungen, ohne eigene Wünsche und Bedürfnisse. Ist es nicht das, was alle Sklaven wollen? Zumindest, wenn man von einer dauerhaften Versklavung träumt. Was aber kann die Unterwerfung eines Mannes besser, auszudrücken, als das er seinen bisherigen Status (Geld) seiner Herrin überreicht? Es ist also ein Zeichen, ein Ausdruck der Unterwerfung.

So viel zur Theorie und der Fantasie. Das für sich selbst zu realisieren, es sich einzugestehen, zu verinnerlichen und dann danach zu handeln ist ein Prozess. Kein einfacher, zugegeben. Auch für mich nicht. Allerdings spüre ich, das es mir schon viel leichter fällt meiner Herrin Lady Addison Tribute zu überreichen. Auch zwischendurch, ohne Anlass, weil es mich einfach glücklich macht, sie zufrieden zu stellen. Ihr damit zu dienen. Meine innere Sklavenseele jubiliert in solchen Momenten, wie eine Lerche am frühen Morgenhimmel. Das bezeugt die Veränderungen meiner bisherigen Einstellungen. Und das, in nur rund 40 Tagen.

Dennoch habe ich das Gefühl, in Sachen tatsächlicher Unterwerfung und Hingabe, lediglich an der Oberfläche zu kratzen. Das ich weiter lernen muss, mich fallen zu lassen, meine kleinen Zweifel zu besiegen, die mir einflüstern, das dies doch alles gar nicht wirklich real sein kann. Das ich vielleicht alles falsch verstehe, das es doch nur ein Spiel, eine Fantasie sei und das eine dauerhafte Versklavung mit einer Domina doch nicht möglich wäre. Wenn ich beginne zu zweifeln, lausche ich der Stimme und den Worten Lady Addison in den Hypnosen, danach fühle ich mich wieder gestärkt, wohl und glücklich. Auch in einer realen Femdom Beziehung kommt es darauf an, den Sklaven ständig zu konditionieren, um nachhaltige Veränderungen bei ihm herbei zu führen.

Diese Löcher in die ich ab und zu falle, diese Zweifel, sind ganz normal. Ich habe mein ganzes Leben, zwar davon geträumt, es aber noch nie real gelebt. Ich habe keine Ahnung, was es mit mir macht. Ob ich der Realität gewachsen bin. Aber ich will mich auf den Prozess, der nie enden wird, einlassen, dessen bin ich mir sicher. Hypnose Domina Lady Addison wird mich führen und leiten. Mich so zu formen, wie sie sich einen guten Sklaven vorstellt. Einen Sklaven, der es würdig ist ihr zu dienen. Und ich freue mich darauf.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: