Geduldig sein, ist das Schwierigste.

Geduldig sein. Das Erste, was ein Sklave lernen muss ist still, geduldig, demütig zu warten. Warten auf die Herrin. Das Sie Zeit, oder einfach Lust hat, sich mit dir als Sklave zu beschäftigen. Oder, mit dir zu spielen. Die Rolle eines Sklaven, ist es zu dienen und als Spielzeug für die Herrin von Nutzen zu sein, so wie Sie es möchte, dann, wenn Sie es möchte! Und wenn Sie es nicht möchte, wartest du geduldig.

Warten auf das, was Sie mit dir vorhat. Wozu sie dich erziehen, entwickeln, oder formen möchte. Warten auf ein Wort, ein Mail, ein Zeichen. Selbst, wenn es nur ein „like“ in Twitter ist. Oder ein Dankeschön, wenn du deinen Tribut überreicht hat. Der Kontakt zur Herrin, das ist die Essenz im Leben eines Sklaven.

Nur dafür lebt, arbeitet und dient ein guter Sklave. Still, ergeben, demütig, unerlässlich. Selbstlos. Ohne etwas zu erwarten. Das ist nichts Außergewöhnliches. Das habe ich gewusst. Aber nicht, wie schwer mir das fallen wird. Nicht das selbstlose dienen. Das geduldig sein.

Geduld, still zu sein und zu warten, das wird von einem guten Sklaven erwartet. Meine Herrin, Lady Addison erwartet das.

Wie ein Hündchen, brav in seinem Körbchen liegt, geduldig auf sein Herrchen wartet, muss auch ich als Sklave lernen geduldig auf die Herrin zu warten. Keine leichte Lernaufgabe, wie ich finde. Aber es muss sein, denn ich habe nichts mehr selbst in der Hand. Alles entscheidet nur noch Lady Addison. So, wie sie es für richtig empfindet. Oder einfach nach Lust und Laune. Selbst, wenn Sie mich einfach vergessen würde, müsste ich geduldig ausharren. Muss ich still warten. Wie es einer Domina und Herrin zusteht. Schließlich hat Lady Addison anderes zu tun, als mich zu bespaßen. Für den Spaß ist der Sklave zuständig. Nicht die Herrin. Ich habe dem zugestimmt, als ich Ihr Sklave geworden bin. Und, ich möchte das auch so.

Der Vegleich mit einem Hund, mutet zunächst etwas seltsam an. Aber je mehr ich darüber nachdenke, umso passender erscheint er mir. Auch ein Sklave wird erzogen. Abgerichtet, so wie ihn sich die Herrin vorstellt. Wie sie ihn haben möchte. Lady Addison sagt mir, was Sie von mir erwartet und ich tue, was Sie wünscht. Ich werde also konditioniert, wie ein Hund. Denn, auch der tut es nicht von alleine. Wenn ich brav bin, habe ich es gut, wenn nicht, muss ich mit harten Strafen, oder weitreichenden Konsequenzen rechnen. Auch damit war ich einverstanden, als ich Sklave von Lady Addison geworden bin. Ich möchte ja erzogen und geformt werden. Von Lady Addison.

Zudem freue ich mich auch schon, wie ein kleines Hündchen, wenn ich ein kleines Zeichen von der Herrin erhalte. Ja, ich wedele sogar mit meinem Schwänzchen, ob ich es nun will, oder nicht. Sobald ich an Lady Addison denke, ich etwas schreiben, oder berichten darf, oder sie mir eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lässt, reagiert mein ganzer Körper. Auch meine Lenden. Gut, ich tolle nicht so herum, wie ein Welpe, oder ein Hündchen. Vielleicht kommt das noch.

Das geduldig sein, das Warten auf die Herrin. Auf den nächsten Kontakt. Eine kleine Aufgabe. Eine kleine Aufmerksamkeit. Das zu lernen ist das Schwierigste für mich als Sklave. Dies ist die größte Lernaufgabe. Das gebe ich zu.

Es ist nicht so, dass ich damit ganz am Anfang stünde. Ich bin auf dem Weg. Ich freue mich heute wirklich schon darüber, ein Wort, oder ein like auf Twitter zu erhaschen, als wäre es ein dreiseitiger Brief. Unvorstellbar. Noch vor zwei Monaten, hätte ich das für unmöglich gehalten. Das zeigt doch, wie konditioniert, wie gut erzogen ich bereits bin. Ja, ich empfinde inzwischen sogar Lust und Freude in der Reduktion. Das Glück, das ich dabei empfinde nur das Wort „brav“ zu lesen, kann ich nicht beschreiben.

GEDULD IST DIE KUNST ZU HOFFEN.

Auf ein Wort. Das Sein eines Sklaven reduziert sich auf den Kontakt zu seiner Herrin. Das ist der Sinn seines Lebens. Aber er hat keinen Anspruch darauf. Er muss ihn sich verdienen. Und darauf warten. Und darauf hoffen. Denn eine Garantie hat er nicht.

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