Nie mehr einen Orgasmus?

Eine ganz simple Frage bringt mich ganz schön in Schwingung. Auch ins Grübeln. Obwohl ich eigentlich als Sklave gar nichts mehr zu entscheiden habe. Aber Lady Addison hatte sie mir gestellt. Wahrscheinlich nur, um sich ein Bild zu machen, um dann zu entscheiden, was sie möchte. Dennoch ahne ich, dass von meiner Antwort einiges abhängen könnte. Es ist eine dieser Fragen, deren Beantwortung vielleicht mein ganzes Leben beeinflussen wird. Es gibt diese Fragen, diese Entscheidungen, die deinem Leben eine andere Richtung geben werden. Wenn du zu schnell darüber hinweg gehst, du dich entscheidest, ohne dein Innerstes befragt zu haben, könntest du es bereuen.

Eine dieser Lebensentscheidung war es Lady Addisons Sklave zu werden. Mich Ihren Regeln, mich Ihrer Erziehung zu unterwerfen. Denn für mich hat sich dadurch alles verändert. Mein ganzes Leben hat sich verändert. Mein ganzer Lebenszweck ist es nun, dieser herrlichen Lady zu dienen, zu gehorchen und für sie zu sorgen. Sie glücklich zu machen. Gerade auch finanziell. Für mich gibt es kein zurück mehr, denn ich bin Lady Addison verfallen. Hörig. Ich gehöre ihr. Und bin glücklich darüber.

Wie fühlt es sich an, so lange verschlossen und keusch zu sein? Sehnst du dich nach einem Orgasmus oder ist die dauerhafte Keuschhaltung das schönere Erlebnis?

Domina Lady Addison

Diese Frage, ist es, die meine Sinne beschäftigt. Sie klingt so, als würde sie in einem Plauderton gestellt. Bei einem Kaffeeplausch. So nebenbei. Harmlos. Natürlich würde Lady Addison, niemals mit ihrem Sklaven Kaffee trinken, oder gar plaudern. Das lässt das Machtverhältnis nicht zu. Einmal Sklave, immer Sklave. Es gibt keine harmlosen, normalen Gespräche zwischen Herrschaft und Knecht. Dem Sklaven muss immer klar sein, wie hoch seine Herrin über ihm steht. Unerreichbar. Das alles ist mir völlig klar. Ich kenne meine Stellung. Zu den Füßen der Herrin, nackt, ausgeliefert, den Blick unterwürfig zu Boden gesenkt. Diese Stellung hatte ich freiwillig eingenommen. Inzwischen ist mir bewusst, dass es keine freiwillige Entscheidung mehr für mich gibt. Nicht für einen echten Sklaven. Alles was ich tue, ist geprägt von den Wünschen und Vorstellungen meiner Herrin. Und so gehört es sich auch.

Dennoch gibt es diese Frage. Was soll ich darauf antworten? Wie mich entscheiden? Immerhin geht es darum, ob ich jemals wieder einen Orgasmus haben darf. Ich spüre dieses Kribbeln in mir. Zuerst in meinem Schoß, dann in meinem ganzen Körper. Auch in meinem Schwanz. Er zuckt, drückt gegen den Metallkäfig, gegen den er natürlich keine Chance hat. Er ist massiv, aus Edelstahl. Mein Körper sagt also JA, zur völligen Keuschhaltung. Ja, zu einem Leben, ohne jeden Orgasmus. Aber in meinem Kopf höre ich die leise Frage, was ist, wenn ich es nicht durchhalten kann?

Keinen Sex mehr zu haben, damit habe ich mich abgefunden. Also normalen Sex, meine ich. Nein, ich habe mich nicht nur damit abgefunden. Ich genieße diese Vorstellung, denn das ist Unterwerfung. Als Sklave diene ich nicht nur Domina Lady Addison, sondern ich gehöre ihr. Meine ganze Sehnsucht, alle meine Sinne sind auf meine Herrin fixiert. Unlösbar. Für immer! Eine andere Frau hat keinen Platz in meinem Leben. Nie mehr, denn ich gehöre Lady Addison, solange sie mich dienen lässt. Das, hoffe ich, wird immer sein. Ich werde jedenfalls alles tun, um sie nicht auf den Gedanken zu bringen, meine Dienste wären entbehrlich.

Lady Addison ist eine unberührbare Domina. Allein der Gedanke Sie wie eine Frau zu begehren, wäre ein Frevel. Sie ist eine wunderschöne Königin, eine herrliche Goddes, die ich dezent, ehrfürchtig und demütig anhimmeln darf. Sie verehren zu dürfen, ist schon ein Privileg, eine Gunst. Selbst dieses ist nur in unterwürfiger Haltung gestattet. Den Blick zu Boden gerichtet, denn ein Sklave darf seine Herrin nicht betrachten, oder gar anstarren.

Von einer unberührbaren Lady einen Orgasmus gewährt zu bekommen, heißt im besten Falle, sich vor den Augen dieser Lady seinen Schwanz wichsen zu dürfen. Sich auf Kommando zu entleeren, wenn die Herrin das wünscht. Sich also einen runterholen. Wenn ich mich entscheide für immer keusch zu sein, dann geht selbst das nicht mehr. Wieder spüre ich diese Erregung in mir aufsteigen. Nun ist es klar, wie ich antworten werde. Mein Körper, meine Sinne haben entschieden. Als Zeichen meiner völligen Unterwerfung, möchte ich gerne immer keusch bleiben. Nie mehr abspritzen. Keinen Orgasmus mehr haben.

Mir ist bewusst, das ich meiner Herrin damit eine große, lustvolle Spielwiese eröffne. Wenn sie dies denn möchte. Wie gesagt, alles entscheidet alleine Lady Addison. Denn nicht abspritzen, bedeutet ja nicht, nie mehr wichsen zu dürfen. Ich ahne, das meine kreative Herrin viele weitere kleine, fiese Spielchen kennt, um mir das keusch sein schwer zu machen. Mich zu quälen. Sie wird mich diese Antwort, die ich Lady Addison geben werde, noch oft bereuen lassen. Aber das könnte sie auch jederzeit, egal, wie ich auf ihre Frage antworten würde. Aber all das weiß ich nicht nur, sondern ich möchte es ja so.

Nun warte ich gespannt und geduldig, was Lady Addison entscheiden wird.

Wahrscheinlich etwas mit dem ich nicht rechne. Sie liebt das Undenkbare. Das Überraschende. Das Außergewöhnliche. Lady Addison ist eine tolle Herrin. Ich bin unendlich glücklich ihr dienen zu dürfen. Ihr Eigentum sein zu dürfen. Für immer.

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