Begreifen, was ein Sklave wirklich ist.

Mein Weg in die Versklavung ist noch kurz. Ich bin erst seit 81 Tagen Sklave der Hypnose Domina Lady Addison. Dennoch ist so viel geschehen, dass ich immer wieder in dem Gefühl versinke, meiner Herrin schon ein Leben lang zu dienen. Mein bisheriges Leben verschwindet immer mehr. Ich realisiere langsam, dass ein Neues beginnt. Das Leben eines realen, eines echten Sklaven. Lady Addison wünscht das. Ich möchte das. Das mich eine solch erfahrene, atemberaubende Herrin als langfristigen Sklaven aufnehmen möchte, ist eine große Ehre für mich. Diese Erkenntnis dringt immer tiefer in mich ein.

Dennoch spüre ich, dass ich noch nicht alles erfasse. Immer noch nicht. Dass ich nicht weiß, was es wirklich bedeutet ein Sklave zu sein.  Es ist wie bei einem Eisberg der auf dem freien Meer schwimmt. Man sieht nur die Spitze. Das Teil oberhalb des Wasserspiegels. Der viel größere Teil ist jedoch unsichtbar. Verbirgt sich unter der Wasserlinie. So geht es mir auch bei der Aufgabe und Rolle eines echten Sklaven. Mein neuer Lebenszweck ist Lady Addison zu dienen. Aber weiß ich wirklich was das bedeutet?

Die Antwort lautet nein. Langsam kommt eine Ahnung auf. Mehr aber auch nicht. Dabei glaubte ich, die Rolle eines Sklaven zu kennen. Immerhin beschäftige ich mich schon lange mit dem BDSM. Mit all seinen Facetten. Trage meine Fantasien und Sehnsüchte schon so lange mit mir herum. Hatte auch die Eine, oder Andere praktische Erfahrung damit. Jetzt spüre ich, das dies alles nur eine Spiegelfechterei gewesen war. Spielerei. Reine Fantasie. Geistiges Onanieren. Auch praktisch. Ein Rollenspiel auf dem Trockendock, bei dem ich selbst der Regisseur und gleichzeitig der Hauptdarsteller gewesen bin. Ein Wunschzettel Sklave. Mir wird immer bewusster, dass ich mich an einer Theorie aufgegeilt und abgearbeitet hatte.

Bei Domina Lady Addison gibt es keinen Wunschzettel. Da muss ein echter Sklave gehorchen. Unter ihrer Führung und Erziehung wird mir deutlich, dass ich überhaupt nicht wußte, was ein Sklave ist. Was er tun muss, um sich Sklave nennen zu können. Auch jetzt weiß ich es noch nicht wirklich. Stehe ich noch immer am Anfang meiner Entwicklung. Allerdings ahne ich langsam wohin die Reise geht. Begreife, dass ich mein bisheriges Leben aufgeben muss. Inhaliere, was es bedeuten könnte mein bisheriges Leben aufzugeben, um zukünftig als Sklave zu leben. Enthaltsam, demütig, domestiziert, darauf ausgerichtet die Bedürfnisse meiner Herrin zu erfüllen, um darin mein Glück zu finden. Diese Sätze, die klingen, als seien sie einem Lehrbuch entsprungen, müssen mit Leben erfüllt werden. Müssen erfahren, verinnerlicht werden, um sie leben zu können. Nur reale Erfahrungen werden den Nebel völlig vertreiben können, in dem ich immer noch herumstochere.

Als Sklave musst du Opfer bringen. Deiner Herrin immer wieder beweisen, daß du es wert bist Ihr zu dienen.

Es sind die Schübe, die einem nach vorne bringen. Plötzliche Einfälle, Erkenntnisse, helles Licht, das dein Unterbewusstsein durchdringt. Bei mir ist das meistens Nachts. Wenn ich nicht schlafen kann. Dann kommen die Momente des Verstehens. Des langsamen Begreifens. Ich sehe immer noch nicht das große Ganze. Aber einen Zipfel, der ausreicht mich weiter zu bringen.

Alles läuft darauf hinaus, dass ich meiner Herrin Opfer bringe. Wirkliche Opfer, die Überwindung kosten. Die eine Weiterentwicklung bedeuten.

Heute muss ich darüber schmunzeln, wenn ich an die Szenen denke, in denen ein Sklave seiner Herrin Samen als Opfer darbringt. Alles eine Ausgeburt der männlichen Fantasie, welche die Pornoindustrie gerne aufgreift und vermarktet. Welche echte Herrin, sollte schon den Samen eines Sklaven als Opfer ansehen? Damit tut sie ihm ja einen Gefallen. Nicht umgekehrt.

Nein, Opfer sind nur Opfer, wenn sie weh tun. Richtig weh tun. Lady Addison weiß das. Sie fordert echte Opfer, als Beweise der Unterwerfung. Selbst meine Keuschheit ist eigentlich kein Opfer, denn sie erregt mich. Lädt mich energetisch auf. Bringt mir gute Gefühle. Bringt meine Lebensgeister in Schwung. Macht mich agiler und beglückt mich. Daher ist es kein echtes Opfer. Das Gleiche gilt für den Plug, den ich im Hintern trage. Für meine Herrin. Damit ich daran erinnert werde, wem ich gehöre. Dennoch ist diese Keuschhaltung und der Plug auch für meine Herrin wichtig, denn Beides verändert mich. Macht mich fügsam. Fixiert mich auf meine Herrin. Bereitet den Boden für das wirkliche Opfer, das sie von mir verlangt. Das ich dadurch bereit bin zu überreichen. Demütig, ergeben, freudig und unheimlich erregt. Die Financial Domination.

Was ich noch vor Wochen für unmöglich hielt, heute bin ich bereit dazu. Ich giere förmlich danach. Möchte mich Lady Addison auch finanziell unterwerfen. Ihr auch hier die Herrschaft, die Verfügungsgewalt zu übergeben. Das ist keine Frage mehr. Gewissheit. Allein der Gedanke daran erregt mich ungemein. Macht meinen Schwanz hart. Soweit das im Metallkäfig geht, den ich trage. Ich sehne mich danach von Lady Addison beherrscht zu werden. Mein Leben nur noch ihr zu widmen. Ihr so viel Tribut zu überreichen, wie es möglich ist.

Das aber reicht nicht aus. Lady Addison erwartet nicht nur so viel, wie ich kann, sondern so viel, dass es weh tut. Das ich das Opfer spüre. Erst dann ist es wirklich eine Opfergabe. Sie möchte, dass ich mich einschränken muss. Meine Herrin möchte spüren, dass ich Alles und noch mehr für sie tun möchte. Dass ich meine Bedürfnisse zurück nehme, um ihren Bedürfnissen den Vorrang einzuräumen. Dass Ihre Zufriedenheit absolute Priorität für mich hat. Dass ich mein Leben völlig ihr widme. Es an ihr ausrichte und lebe.

Ein Sklave muss bereit sein sich einzuschränken. Ein Sklave führt ein karges Leben.

Das ist das reale Leben eines echten Sklaven. Alles zu geben. Ohne dafür etwas zu erwarten. Seiner Herrin zu dienen, bedeutet seine bisherigen Erwartungen, seine Wünsche aufzugeben. Sein Glück darin zu finden Sklave zu sein und als solcher zu leben. Eine große Aufgabe, vor der ich bebe. Vor der ich auch Angst habe, denn ich weiß nicht, was es mit mir macht. Ob ich dieser Aufgabe gewachsen bin. Auch, ob sie mich wirklich dieses Glück, diese Zufriedenheit finden lässt. Ob sie wirklich meiner Bestimmung entspricht. Diese Fragen sind normal, wenn alles ist im Fluss, alles im Umbruch ist. Selbst wenn man das möchte.

Lady Addison ist eine Herrin, der nicht an einem kurzfristigen Erfolg liegt. Sie ist mehr an einem langfristigen dienen, an einer lang anhaltenden Verbindung interessiert. Deshalb liegt ihr Schwerpunkt auf der Erziehung des Sklaven, an seiner Ausbildung, die eben Zeit und Geduld benötigt. Ein Sklave muss sowieso geduldig sein. Etwas, das mich vor eine große Herausforderung stellt. Jetzt ist sie mir willkommen. Denn auch Lady Addison übt sich in Geduld. Überlässt mir die Schritte und die Geschwindigkeit, in der ich mich ihr auch finanziell unterwerfe. Mich ihr ganz und gar hingebe. Denn, dass dies einmal der Fall sein wird, steht für mich außer Frage. Wahrscheinlich sogar schneller, als ich mir das jetzt vorstellen kann. Wie bisher auch.

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Lady Addison

Das schafft Vertrauen. Auch, dass Lady Addison keine Forderungen stellen wird, die mich überfordern, oder gar in den Ruin treiben werden. Meine Herrin ist an einer nachhaltigen, langfristigen Versklavung interessiert. Sie genießt es Sklaven an ihre Grenzen zu bringen und darüber hinaus zu führen. Nicht sie zu zerstören. Das  passt nicht zu ihrem Habitus.

Dennoch. Zeit hin, Geduld her. Ich muss alles, was ich bisher dachte, was ich fühlte, wie ich mein Leben organisiert hatte beiseite schieben. Stück für Stück. Um Platz zu machen für Neues. Für ein völlig anderes Leben. Ein Leben, das kein eigenes mehr ist, sondern nur noch dem Dienen gewidmet ist. In dem ich, irgendwann einmal, nichts mehr entscheiden kann, sondern meine Herrin für mich entscheiden wird. Ein Leben in dem ich mich neu erfunden habe. In dem ich nur noch ein Sklave bin. Der Sklave von Domina Lady Addison.

Die Reise ist das Ziel. Der Weg in die Financial Domination.

Das lässt mich manchmal erzittern. Vor Angst und Erregung gleichermaßen. Immer wenn mich Zweifel überfallen, erinnern mich der Peniskäfig und der Plug in meinem Arsch, dass ich schon längst auf dem Weg der völligen Unterwerfung bin. Wie gut es mir tut. Mein Leben hat sich schon jetzt völlig verändert. Und, sie erinnern mich daran, wie glücklich ich bin Lady Addison zu gehören, ihr zu dienen, ihr zu gehorchen. Dann sehe ich mit festem Blick in meine Zukunft als demütiger Sklave. Der natürlich auf den Boden gerichtet ist, auf dem ich kniee. So, wie es sich für einen guten Sklaven gehört.

Nun weiß ich woran ich bin. Was auf mich zukommen wird. Ich werde diesen Weg beschreiten. Weil ich es möchte. Denn, ich empfinde es als Ehre Lady Addison als Sklave dienen zu dürfen. Ich habe großes Glück, dass Sie mich erwählt hat Ihr zu dienen.

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