Ein Abendessen im Negligé.

Wer gehorcht, sich einschränkt und zusätzlichen Tribut überreicht, darf auf Belohnung hoffen. Natürlich hat ein Sklave keinen Anspruch darauf. Er tut ja nur seine Pflicht als Sklave. Das weiß ich. Domina Lady Addison zu dienen, zu gehorchen und Tribut zu überreichen ist mein Lebenszweck.

Dennoch hatte sich Lady Addison über einen weiteren Tribut gefreut. Oder Sie war einfach nur in gnädiger Stimmung. Wer weiß. Ein Sklave erfährt selten, warum seine Herrin etwas tut. Was hinter einer Arbeit, einer Aufgabe, oder einer huldvollen Belohnung steckt. Das muss er auch nicht. Er muss gehorchen, geduldig warten und sich artig bedanken. Für die Aufmerksamkeit, die ihm seine Besitzerin zukommen lässt. Das tut sie, wann und wie sie es möchte. Wenn sie Zeit und Lust dazu hat. Oder einfach aus einer Laune heraus, um mit ihrem Spielzeug zu spielen. Sie ist schließlich die Herrin.

Meine Belohnung bestand dieses Mal darin, dass ich am Sonntag alles essen und trinken durfte. So, wie vor den Einschränkungen bei meiner Lebensführung. Die Beschränkungen, die mich an ein Leben als Sklave gewöhnen sollen. Das volle Programm sozusagen. Sogar meinen geliebten, sehr vermissten Espresso gewährte mir meine Herrin. Mir lief bereits das Wasser im Munde zusammen, schon als ich die Zeilen meiner Eigentümerin las.

Allerdings sollte ich in weiblicher Wäsche kochen und essen. Also in den Netzstrümpfen, dem Negligé, dem zarten Damenslip, welche ich mir erst gekauft hatte. Auf Geheiß Lady Addison. Auch in den Highheels. Aber die ersten waren eine Nummer zu klein. Nun warte ich auf die nächsten. Damit ist schon die nächste Aufgabe vorgezeichnet. Mit den Highheels laufen lernen. Auf dem Laufband, das ich zu Hause habe.

Selbstredend gehörten der Peniskäfig und der Schmuck Plug, den ich seit einigen Tagen durchgängig trage, mit dazu. Die gehören inzwischen zu meinem Körper, wie mein Schwanz selbst. Ohne diese Zeichen meiner Herrin fühle ich mich seltsam nackt. Unvollständig. Auch Orientierungslos. Sie sind mein Eisenhalsband und mein Brandzeichen als Sklave zugleich. Machen mir jede Sekunde, Tag und Nacht klar, in wessen Besitz ich jetzt bin.

Bei Kerzenschein und auf Knien nahm ich ein köstliches Mahl zu mir. An meinem kleinen Couchtisch. Etwas unbequem. Gewöhnungsbedürftig. Aber, es erschien mir irgendwie unpassend, als Sissy, oder auch als Sklave, an meinem normalen Esstisch zu sitzen. So war ich auch aufmerksamer. Gedachte meiner Herrin und genoss jeden Bissen. Noch jetzt rieche und schmecke ich das köstliche Aroma des Espressos. Auf das Glas Wein verzichtete ich, denn ich hatte eine weitere Aufgabe an diesem Tag.

Zum Glück esse ich immer früh zu Abend. Denn um 21 Uhr sollte ich mich wieder anal melken. Zur Übung, weil ich das beim letzten Mal nicht so erfolgreich geschafft hatte. Dieses Mal klappte es wesentlich besser. Man braucht einfach ein wenig Übung dazu. Sich jedes Mal bis kurz vor eine Ejakulation zu bringen gehört unbedingt dazu. Um die Produktion anzukurbeln und die Hoden zu füllen. Mehrmals. Ohne abzuspritzen. Dann sich mit einem kleinen Dildo anal stimulieren, bis der Samen aus dem Penis tropft. Minimum 10 Minuten. Länger ist besser. Tatsächlich platschte dieses Mal der Saft nur so auf den Boden. Natürlich leckte ich alles auf. Wie es sich für einen guten Sklaven gehört. Alles, denn vor meinem inneren Auge schaute Lady Addison dabei zu.

Völlig ermattet von dem guten Essen und meinem Fitneßprogramm am Abend, kniete ich an meinem Anbetungsplatz. Vor dem Foto meiner Herrin, Lady Addison. Übte mich in Dankbarkeit. Für die Gnade, die sie mir erwiesen hat. Vor allem aber für das Privileg dieser Göttin als Sklave dienen zu dürfen.

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