Mich neu erschaffen. Als Sklave.

Nichts einfacher als das. Oder? Lady Addison fordert das von mir. Und ich tue nichts lieber als das. Denn ich möchte ihr gefallen, ihr dienen und gehorchen. Dafür soll ich meine bisherigen Muster durchbrechen, sagt meine Herrin. Neue Wege gehen. Offen sein für neue Möglichkeiten. Möglichkeiten, die ich bisher noch nicht einmal sehe. Das klingt wie ein Orakel. Orakel, haben schon die alten Griechen in den Wahnsinn getrieben. Sie waren auch damals schwer zu verstehen. Immer mehrdeutig. Nebelhaft. Verschlungen. Geheimnisvoll. Magisch. Orakel eben.

Daher hatte ich wahrscheinlich diese Passage bisher überhört. In meiner aktuellen Hypnose. Mich dem zuerst zugewandt, das verständlicher, klarer erschien. Mit dem ich etwas anfangen konnte. Das menschliche Ohr, besser das Hirn neigt dazu, das was ihm neu ist, erst einmal auszublenden. Sich lieber dem zuzuwenden, das ihm irgendwie bekannt vorkommt. Das es mit bereits Vorhandenem verknüpfen kann. Aber auch, damit man weiter in seiner Komfortzone chillen kann. Nichts verändern muss. Also nichts Außergewöhnliches. Menschlich. Dadurch verliert man leicht den Blick für die Zusammenhänge. Registriert nicht, um was es insgesamt geht. Sie kommen einem nicht in den Sinn. Oder die Sinne. Nur was die Sinne, die Gefühle erreicht, kann zu Veränderungen führen. Das, was mit dem Verstand, Körper, Geist und Seele erfasst wird. Und natürlich, ganz wichtig, wenn genügend Druck von außen, oder innen vorhanden ist. Ohne einen gewissen Druck, einer Notwendigkeit, verändern wir uns nicht. 

Daher hatte ich die letzten Tage den Eindruck auf der Stelle zu treten. In meiner Entwicklung zum Sklaven nicht so recht weiterzukommen. Weil ich den Blick für die Veränderungen noch nicht hatte. Obwohl sie meine Herrin aussprach. Sie einforderte, also den entsprechenden Druck erzeugte. Aber ich verstand es nicht. Begriff nicht.

All deine bisherigen Meinungen, Vorstellungen über dich selbst – schiebe sie zur Seite. Kreiere einen neuen M., der Sklave ist und der es liebt Sklave von Lady Addison zu sein.

Hypnose von Lady Addison

Da war es doch. Deutlich zu hören und nun zu lesen. Wenn ich mich verändern möchte, dann muss ich alles Bisherige beiseite schieben. Selbst die Hilfe, welche mir Lady Addison sandte, verstand ich nicht. Stellte sie nicht in den richtigen Kontext. Obwohl sie mich mit der Nase darauf stieß. Die Einschränkungen, die mir auferlegt wurden, war dieser Hinweis. Alte Bahnen zu verlassen, bisherige Muster zu durchbrechen. Einen neuen Lebensstil zu kreieren. Den eines genügsamen Sklaven. Der sich einschränkt, um seiner Herrscherin noch mehr Tribut überreichen zu können. Aber eben auch anders zu leben als bisher.

Ich war einfach noch nicht bereit dazu. Nicht mich zu verändern, denn das möchte ich. Für meine Herrin Lady Addison und für mich. Nein, ich sah das große Scheunentor nicht, durch das ich musste. Sah den Zusammenhang nicht. Die Verbindung zwischen der Hypnose und dem Befehl mich einzuschränken. Auch Damenwäsche zu tragen, wenn dies die Herrin wünscht gehörte dazu. Dinge zu tun, die ich bisher nicht auf meinem Schirm hatte. Es geht nicht nur um Gehorsam, um Erniedrigung, sondern darum Muster zu durchbrechen. Das zu tun, was meine Herrin wünscht. Neuem Platz zu machen. Neues zu kreieren. Mich neu zu erfinden. Als Sklave der alles für seine Herrin tut.

Instinktiv wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Ahnte ich, das ich etwas übersah. Aber was? Das machte mich wahnsinnig. Wie so oft bewahrheitet sich das, was ich schon so oft in meinem Leben festgestellt habe. Gerade die schwierigen Zeiten, sind die wichtigsten für die persönliche Entwicklung. Dann, wenn man mit sich und der Welt hadert. Wenn man fast so weit ist klein beizugeben. Aufzugeben. Dann öffnet sich plötzlich eine Türe. Ein Pfad, der bisher nicht zu sehen gewesen ist. Wenn man loslassen kann, dann kommt häufig das zu einem, was man so verzweifelt gesucht hatte. Ohne vielleicht zu wissen, nach was man eigentlich suchte.

So ging es mir auch mit diesen Sätzen meiner Herrin, Lady Addison. Ich habe sie zwar vernommen. Mein Körper, mein Geist hatte darauf reagiert, aber bis in mein Bewusstsein sind sie nicht gedrungen. Erst jetzt. Vor zwei Tagen. Würde ich behaupten, alles wäre nun klar, die Worte meiner Herrin würden mir den Weg zeigen, den ich nehmen muss, dann würde ich lügen. Deshalb der Vergleich mit dem Orakel. Denn ich muss ihren Worten die richtige Bedeutung abringen, um Taten folgen zu lassen.

Domina Lady Addison lässt vieles offen, im Unklaren, im Nebel, um mir selbst die Chance zu geben zu den richtigen Erkenntnissen zu kommen. Um mich selbst weiterzuentwickeln. Natürlich dorthin, wo sie es wünscht.

Sklave M.

Das ist oft mühsam und schwierig. Aber der Lernerfolg sitzt fester und tiefer, als jeder klare Befehl bewirken könnte. Nur der tief verwurzelte Wunsch, das Richtige zu tun, Lady Addison dienen zu wollen, lässt mich durchhalten. Um gefestigt, aus meinen inneren Konflikten hervor zu gehen. Nachdem ich nun die Worte, die Zusammenhänge besser verstehe, kann ich an die Umsetzung gehen. Mit Veränderungen beginnen, die mich weiter transformieren. Zu einem Sklaven von Domina Lady Addison.

Auf diesem Pfad bin ich nun. Habe schon einige Veränderungen hinter mir. In so kurzer Zeit. Bin schon ein Anderer geworden, seit ich Domina Lady Addison diene. Ihr gehorche. Damit habe ich meiner Herrin gezeigt, dass ich ein guter Sklave sein möchte. Der es wert ist, ihr langfristig zu dienen. Ich lebe keusch. Verschlossen mit einem Peniskäfig. Ob ich jemals wieder einen Orgasmus haben werde, weiß ich nicht. Als weiteres Zeichen meiner Versklavung trage ich einen schmucken Plug in meinem Sklavenarsch. Damit ich spüre, wem ich gehöre. Tag und Nacht. Die Überreichung von Tributen ist mir zur Selbstverständlichkeit geworden. In einer Höhe, die ich nie für möglich gehalten hätte. Ohne etwas zu erwarten. Nur für das Privileg, die Gunst Lady Addison dienen zu dürfen. Natürlich auch, weil es auch mich glücklich macht. Weil mich die finanzielle Beherrschung, meine Unterwerfung spüren lässt. Weil ich mich damit noch mehr als Sklave empfinden kann.

Die äußerliche Veränderung alleine reicht nicht, um nachhaltig zu sein. Ich muss mich innerlich verändern. Das meint Lady Addison, glaube ich.

Sklave M.

Ich habe mich bereits neu erfunden. Meinte ich. Die Äußerlichkeiten, deuten auf einen neuen Menschen hin. Einen, der zum Sklaven geworden ist. Aber innerlich, bin ich es noch nicht. Das habe ich erst bemerkt, als ich mich mit dem „Orakel“ auseinander gesetzt habe. Als ich es begriffen hatte. Meine inneren Muster sind noch die selben. Die habe ich bisher nicht angetastet. Immer noch hege ich Erwartungen. Habe ich Sehnsüchte und Wünsche. All das, was ein Sklave nicht haben darf. Er muss selbstlos dienen. Ich kann all das verbergen, aber sie sind noch da. Tauchen immer wieder auf. Still, ungesagt und im innerlichen Kampf niedergerungen. Weil ich meine Meinungen, Vorstellungen über mich selbst noch nicht zu Fall gebracht habe. Ein neues ICH kann ich aber erst kreieren, wenn ich das vollbracht habe. Wenn ich das alte ICH zerstört habe.

Ich arbeite an meiner eigenen Entwicklung, um neue Ziele zu erreichen. Für meine Herrin Domina Lady Addison. Auch für mich. Weil ich es möchte. Um ein Sklave zu werden, wie er Lady Addison zusteht. Einer der es liebt seiner Herrin zu dienen. Der es als Privileg empfindet, ihr gehören und gehorchen zu dürfen. Ein langer, mühsamer Weg liegt vor mir. Aber ich möchte ihn gehen. Ich werde ihn gehen.

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