Wenn das Warten aufhört…

… beginnt man als Sklave anzukommen.

Dort, wo man zu Hause ist. Für mich ist das zu Füßen meiner Herrin zu knien. Domina Lady Addison zu dienen. Demütig. Ergeben. Geduldig. Gehorsam. Ihr als Sklave dienen zu dürfen, ist mein Lebenszweck. Das habe ich schon oft geschrieben. Worte sind jedoch nur Hülsen, wenn sie nicht auch empfunden werden. Wenn sie, tief in dir drin, noch keine eigene Resonanz erzeugen. Erst mit dem notwendigen Tiefgang können sie wirklich verinnerlicht und zu deiner neuen Realität werden. Nur wenn Geist, Körper und Seele im Einklang sind, bist du das, was du sein möchtest. Ein Sklave. Oder kannst es werden. Domina Lady Addison weiß das. Deshalb gewährt sie mir die Zeit zu reifen.

Zeiten, in denen scheinbar nichts geschieht und doch sich so viel entwickelt. Es ist wie mit einem Hefeteig, auch er braucht Zeiten der Ruhe, in denen er treibt und gedeiht. Zu dem wird, was er werden soll. So ist es mit persönlichen Veränderungen, der Weiterentwicklung. Auch sie braucht, neben der aktiven Erziehung und dem Willen dort hinkommen zu wollen, wo einem die Herrin haben möchte, vor allem Zeiten der Ruhe. Der inneren Einkehr. Schließlich geht es um nicht weniger, als sich völlig neu zu erfinden. Von einem selbstbestimmten Mann, zu einem devoten, passiven, gehorsamen und geduldigen Sklaven zu werden, der sich ganz der Führung und dem Willen seiner Herrin ergibt. Sich ihr völlig unterwirft. Ich bin auf dem Weg, jedoch noch nicht dort. Noch lange nicht. Auch das ist eine Erkenntnis aus Zeiten, in denen scheinbar wenig geschieht und mich doch weit nach vorne bringen.

Selbstverständlich hatte ich nicht gelogen, als ich die Worte zu früh gebrauchte. Ich glaubte selbst daran, dass ich meine neue Bestimmung bereits verinnerlicht hätte. Der Wunsch, war hierbei der Vater des Gedankens. Aber auch falsche, irrwitzige Vorstellungen, von dem was ein Sklave ausmacht. Fehlgeleitete Annahmen zu dem Status und der Rolle eines Leibeigenen. Erwartungen, die ein Sub einfach nicht zu haben hat. Eben nicht die Realität. Nun weiß ich, dass ich mich selbst getäuscht hatte. Denn meine Erwartungen sind immer noch nicht ganz verstummt. Immer wieder flackern sie auf und ich muss sie austreten, um sie nicht zu einem Flächenbrand werden zu lassen. Ein alltäglicher Kampf. Diese Erwartungen sind Gift für meine Entwicklung, als Sklave. Sie gänzlich zu überwinden, meiner Göttin Lady Addison selbstlos, demütig, dankbar zu dienen, ist meine Aufgabe. Jedenfalls, wenn man ein richtiger, ein echter Sklave sein und seiner Göttin dauerhaft dienen möchte.

Ein Sklave hat keine Rechte, keine Zeitansprüche an die Herrin. Keinen Anspruch auf Aufmerksamkeit. Nicht einmal auf eine Führung und Erziehung.

Domina Lady Addison

Ein Sklave muss vor allem lernen geduldig zu warten, sagt Domina Lady Addison in ihren Hypnosen. Darauf, dass sich die Herrin Zeit für den Sklaven nimmt. Darauf warten, dass seine Entwicklung weiter voran schreitet, auf die Gunst einer neuen Hypnose, auf eine neue Aufgabe, oder gar eine Belohnung von seiner Herrin gewährt zu bekommen. Aus Ihrer Sicht ist die größte Herausforderung für einen Sklaven diese Geduld zu erlernen. Aber ist nicht schon das Warten an sich, das Harren auf Gunstbezeugungen seiner Besitzerin, schon der erste Keim einer Erwartung? Wer auf etwas wartet, trägt doch einen Anspruch in sich. Heimlich. Ja, er pflegt ihn damit. Nährt ihn. Wäre es nicht besser das Warten an sich aufzugeben. Sich in selbstloser Demut gegenüber der Herrin zu üben. Alles, was die Göttin einem gewährt, als reines Geschenk anzunehmen. Denn das ist es ja. Wenn man als Sklave keine Rechte hat, dann ist alles was man erhält eine Gnade, eine Gunst, ein Geschenk der Herrscherin. Nicht die Erfüllung von Erwartungen. Das wäre ja eine Dienstleistung. Herrinnen erbringen den Sklaven gegenüber jedoch keine Dienstleistungen. Oder?

Als Sklave das Warten aufzugeben, kann bewirken erst gar keine Erwartungen aufkommen zu lassen. Kann helfen, Anspruchsdenken, die Konditionierungen des bisherigen Ich’s aufzulösen. Sie beiseite zu schieben. Daran arbeite ich. Nur wenn ich es schaffe, ohne jegliche Erwartung Domina Lady Addiosn zu dienen, bin ich wirklich in der Lage mich ganz ihren Bedürfnissen und Ansprüchen zu unterwerfen. Mich ihr ganz hinzugeben. Mich ihr tatsächlich zu unterwerfen.

Das Warten aufzugeben geht einher mit der Demut. Denn diese ist eine Haltung, die sich auf die Einsicht in die Notwendigkeit und der Hinnahme der Gegebenheiten gründet. Der Notwendigkeit sich Domina Lady Addison zu unterwerfen, zu gehorchen und der Gegebenheit, dass allein die Herrin die absolute Macht und Verfügung über mein Handeln und Leben hat. Sie alleine lenkt, führt und bestimmt. Auch wenn sie gerade nicht aktiv lenken, führen, oder bestimmen sollte. Alles, was Lady Addison tut und nicht tut, bestimmt mein Leben als Sklave.

Bei dieser Haltung ist kein Platz mehr für eitle Erwartungen. Nur für demütiges, dankbares Annehmen was ist, was sie verfügt und gewährt. Und natürlich der ergebenen Huldigung ihrer göttlichen Stellung in meinem Dasein als Sklave. Für immer.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: