Keine Verfehlung des Sklaven wird toleriert…

…selbst Worte werden hart bestraft.

Aus Gedanken werden Worte. Aus Worten werden Taten. Worte auf die Goldwaage zu legen, ist daher selbstverständlich. Den Anfängen zu wehren, dem Nachlassen von demütiger Verehrung zu begegnen, ist das göttliche Recht einer Herrscherin. Pflichtvergessenheit, oder gar mangelnder Verehrung wird mit eiserner Hand begegnet. Selbst wenn es nur scheinbar ist. Die Herrin den Eindruck hat, es wäre so. Denn, Sie bestimmt die Regeln und sorgt mit allem Nachdruck dafür, dass sie befolgt werden. Das hätte ich wissen müssen, als ich in meinem Journal Worte wählte, welche auch anders gedeutet werden könnten. Selbst wenn ich damit nur Positives ausdrücken wollte.

Lady Addison ist darin unerbittlich. Jedes Wort, das auch nur andeuten könnte, meine Einstellung als Sklave könnte nicht Ihren Anforderungen entsprechen, wird rigoros geahndet. Ausgemerzt. Selbst, wenn sie etwas anderes aussagen sollten. Es zählt nur, was die Herrin darunter versteht und nicht das, was ich als Knecht damit ausdrücken wollte. Das verstehe ich nun und beuge mich meiner göttlichen Herrscherin. Wie immer. Ihr Urteil alleine hat Gewicht für mich. Sie ist meine erhabene Göttin. Ich gehöre ihr.

100 harte Gertenhiebe haben mir diese Worte eingebracht. Auf den Schwanz. Zu recht und ich bedanke mich unterwürfig dafür. Selbst wenn es nicht zu recht gewesen wäre, würde ich mich brav, ergeben, auf dem Boden kriechend bedanken. Als Zeichen meiner Hingabe, Gehorsamkeit und Unterwerfung. Allein der Wille meiner Herrin hat Bedeutung für mich.

Die Blutergüsse sind noch heute, eine Woche danach, sichtbar. Domina Lady Addison ist eine strenge, unerbittliche Herrin, wenn es um die Unterwerfung, die Demut und Ehrerbietung des Sklaven geht. Null Toleranz. Jedes Abweichen, jede Unachtsamkeit, erregt Ihren Unmut. Ich bin um jede Strafe dankbar. Nicht weil ich darauf stehen würde, sondern weil sie mir damit die Chance bietet, mich von meiner Verfehlung zu reinigen. Mich zu läutern. Vor allem aber daraus zu lernen. Um mich als Sklave weiter zu entwickeln.

Besser zu werden. Zu dem Sklaven zu werden, der würdig ist Lady Addison zu dienen. Keine einfache Aufgabe. Nicht das Dienen an sich. Nein. Das ist ein Privileg, eine Freude und eine wohltuende Gunst. Es macht mich glücklich Lady Addison dienen zu dürfen. Schwierig ist nur, sich von den bisherigen Vorstellungen, Meinungen und Ansichten zu trennen, was ein Sklave und Diener ist. Zu begreifen, was es wahrhaftig heißt und bedeutet der Sklave einer erhabenen, mir weit überlegenen Lady zu sein. Was dazu gehört um ihr zu dienen, sie glücklich zu machen, sie zu erfreuen. Jedenfalls nicht das, was ich bisher darunter verstanden hatte. Das zu erkennen, es anzunehmen und im wahren, demütigen Dienen seine Erfüllung finden, das ist ein langer Weg.

Dies zu erkennen ist eine wichtige Stufe in der Entwicklung eines guten Sklaven. Es dankbar und glücklich hinzunehmen eine weitere. Zu wissen, dass Domina Lady Addison die richtige Herrin für mich ist, ist die Basis von allem. Nur sie löst dieses Gefühl in mir aus endlich nach Hause gekommen zu sein, meine Bestimmung gefunden zu haben. Alleine bei dem Gedanken daran, läuft meine Seele über. Voller Glück und Hingabe. Ich danke meinem Schicksal, sie gefunden zu haben. Und ich danke ihr, dass sie mir die Gunst gewährt, ihr dienen zu dürfen.

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