Gehorsamkeit in den Schwanz gebrannt.

Die Wirkung von Brennnesseln kennt wohl jeder. Das Brennen, die Pusteln und das unangenehme Jucken, noch Stunden danach. Die Meisten hatten nur eine kurze, flüchtige Berührung mit diesen fiesen Nesseln. Dennoch hatte es gereicht, die Wirkung nie mehr zu vergessen. Brennnessel zu meiden, ist daher fest in unserem Kopf verankert.

Was also tun, wenn die Herrin anordnet, dass du dir Brennnesseln um den Schwanz wickeln sollst? Um das Ganze sollte ich auch noch eine Folie anbringen, welche nicht nur die Nesseln frisch hielt, sondern sie fest an meine zarte Haut pressen sollte. „Damit es besser hält, Klebeband drumherum…“, lautete die klare Anweisung meiner Herrscherin, Domina Lady Addison. Schon beim Lesen ihrer Zeilen, schrumpfte mein Glied in seinem engen Käfig zusammen. Es zog sich zurück, wie eine Schnecke in ihr schützendes Häuschen. So, als wolle es sich vor der Tortur verstecken. Die Schmerzen erahnte ich schon, wie Phantomschmerzen. Mir grauste vor dieser Aufgabe.

Selbstverständlich hatte ich Strafe verdient. Ich hatte eine Regel verletzt, eine Aufgabe vernachlässigt, die mir meine Besitzerin aufgetragen hatte. Es ging jedoch nicht nur um eine Bestrafung. Da wäre auch jede andere, schmerzhafte Maßnahme möglich gewesen. Ich glaube, dass es meiner spielfreudigen und sadistischen Herrin, um meine Gehorsamkeit ging. Diese wollte sie, mit dieser ungewöhnlichen Art der Bestrafung, wieder einmal auf die Probe stellen. Denn ich sollte es nicht nur einmal tun, sondern zwei Mal innerhalb einer Woche. Ein guter Sklave muss sich immer wieder neu beweisen. Seine völlige Unterwerfung und Hingabe dokumentieren. In jeder Form, so wie es seine Besitzerin wünscht. Das motivierte mich die Aufgabe anzupacken, denn es macht mich glücklich Lady Addison gehorchen zu dürfen und von ihr beherrscht zu werden.

Es passte zu dem extravaganten Stil ihrer Erziehung, dass mich die göttliche Lady gleichzeitig noch demütigen und erniedrigen wollte. Sicher wollte sie mehr von der Bestrafung haben. Sie in ihrer Vorstellung auskosten. Wie ich zuvor jedesmal in den Wald gehen musste, um mir frische Pflanzen zu schneiden. Das alleine war schon ein kleines Vorspiel, das mich vor der eigentlichen Tortur zittern ließ. Wie ein scheues Reh sicherte ich nach allen Seiten, ob mich jemand dabei sah, wie ich die Pflanzen schnitt. Wie sollte ich denn erklären, was ich mit den Brennnesseln tun wollte? Tee kochen?

Domina Lady Addison verlangte auch die Zeiten zu notieren und ihr im Bericht mitzuteilen, damit ich mich auch wirklich bei dieser Aufgabe anstrengte. Ich kannte das von den anderen Aufgaben. Dem täglichen Training mit dem Dilator, oder den Klammern an meinen Nippeln zum Beispiel. Auch davon musste ich meiner Herrin die Zeiten und Ergebnisse regelmäßig berichten, damit sie meine Fortschritte kontrollieren konnte. So konditioniert, war mir klar, dass ich mich auch bei den Brennnesseln anstrengen musste. Mein Ehrgeiz als Sklave war also darauf ausgerichtet die Tortur so lange, als möglich zu ertragen. Für meine Herrscherin und Königin.

Aber ich bin kein passionierter Masochist. Entdecke die Leidenschaft, Leid in Lust zu verwandeln erst seit kurzem. Daher hielt ich die Folter beim ersten Mal nur fünf Minuten und beim zweiten Mal nur zehn Minuten durch. Gut, es dauerte ja auch einige Minuten, bis ich meinen Schwanz, wie vorgegeben, präpariert hatte. Was gar nicht so einfach gewesen war, denn das Brennen, die Qual, setzte ja bereits bei der ersten Berührung ein. Aber richtig los ging die Tortur erst durch die Folie und das Klebeband. Es fühlte sich an, als fräße sich eine Säure durch die empfindliche Haut des Schwanzes. Was ja auch so war.

Die Pein endete nicht nach dem auspacken des Paketes. Das Brennen und dieser beißende Juckreiz quälte mich noch Stunden danach. Selbst das Wässern danach, mit kaltem, klaren Wasser, brachte erst spät etwas Linderung. Mein Glied sah erbärmlich aus. Wie durch den Fleischwolf gedreht. Das war ebenso Erniedrigung. Eine Demütigung. Mein „männlicher Stolz“ sah aus, wie ein kleines, aufgequollenes Würstchen. Lady Addison hätte sicher ihren Spaß daran gehabt. Den Peniskäfig konnte ich erst am nächsten Tag wieder anlegen, weil noch ein Lymphstau hinzu kam.

Es wird nicht meine „Lieblingsaufgabe“ werden. Das ist klar. Aber es sollte ja auch eine Strafe und Disziplinierung sein. Mich als Sklave auf Spur bringen. Mir deutlich machen, was ich als Sklave bin und dass ich, ohne zu hinterfragen, auszuführen habe, was meine Herrin wünscht. Die Wünsche von Lady Addison sind immer Befehle. Es sind gerade die Dinge, die ich als Sklave nicht mag, die meinen Gehorsam und meine Hingabe auf die Probe stellen. Daher werde ich auch in Zukunft Brennnesseln dort hin tun, wo es Domina Lady Addison wünscht. Sie ist eine herrliche, anbetungswürdige Göttin, der ich mich gerne und immer fügen werde.

Nicht zu gehorchen, kam mir nie in den Sinn. Keine Sekunde lang. Zu betteln auch nicht. Als Sklave tue ich, was meine Herrscherin wünscht und anordnet. Ohne zu zögern, ohne zu hinterfragen. Das ist meine Pflicht als Sklave und eine Tugend zugleich. Die Brennnesseln haben mich daran erinnert. Haben mir die unbedingte Gehorsamkeit quasi in den Schwanz eingebrannt. Dafür bin ich meiner Herrin unendlich dankbar. Und tief ergeben. Es erinnert mich daran, welches Privileg ich genießen darf, dieser herrlichen, erhabenen Göttin dienen zu dürfen. So wie SIE es möchte.

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